Bibelverständnis

Am Anfang war das Wort

Peter Opitz/HPS Die Bibel ist das Buch der Bücher1. Es ist das Buch mit der weltweit grössten Verbreitung. Die Bibel ist aber auch das Buch der Christenheit. Das ganze Christentum lebt – direkt oder indirekt – von der Bibel. Und die Bibel ist das Buch der lebendigen Stimme Gottes. 

 

Augustinus war der wohl wichtigste Theologe der westlichen Christenheit. Seine Bekehrung hat er in der Aus-einandersetzung mit der Bibel erlebt. Als Philosoph fragte er nach Gott und nach der Wahrheit. Eines Tages beobachtete er Kinder beim Ballspiel. Ihr Spiel hiess «tolle – lege, tolle – lege». Auf Deutsch: «Nimm und hebe auf.» Oder auch: «Nimm und lies.» Augustin verstand den Satz als Wort Gottes an ihn. Er nahm die Bibel und las darin2. Das hat sein Leben verändert – und zugleich die ganze abendländische Welt, bis heute. 

 

Die Bibel hat die Welt verändert 

Auch die Reformation von Ulrich Zwingli geht direkt auf die Bibel zurück. Zwingli sagte dazu: «Ich bin wie andere in meiner Jugend in menschlichen Wissenschaften vo-rangekommen. Als ich nun aber vor sieben oder acht Jahren anfing, mich ganz an die Heilige Schrift zu halten, kamen mir die immer auf Streit bedachten Philosophen und Theologen dazwischen. Da kam mir schliesslich, angeleitet durch Schrift und Wort Gottes, der Gedanke: Ich muss alles liegen lassen und Gottes Willen unmittelbar aus seinem eigenen, eindeutigen Wort lernen. Ich bat Gott um Erleuchtung, und die Schrift begann mir viel klarer zu werden als nach dem Studium von zahlreichen Kommentaren und Auslegern, obwohl ich bloss die Bibel selber las3.» Die Bibel war die Initialzündung für die Entstehung der reformierten Kirche weltweit. 

 

Ein altorientalisches Dokument

In der heutigen wissenschaftlichen Theologie wird die Bibel zunächst einmal als Dokument altorientalischer Religionsgeschichte gesehen. Das ist sie unzweideutig. Biblische Sätze wie: «Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen4» – «Wer am Sabbat arbeitet, soll getötet werden5» – «Niemand unter euch darf Blut essen6» stammen aus einer uns fremden Kultur. Aber auch im Neuen Testament wird deutlich, dass damals eine andere Kultur herrschte. Paulus fragt z.B.: «Urteilt bei euch selbst. Geziemt es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet7?» Für Paulus war es selbstverständlich, dass eine Frau nicht mit unverhülltem Haupt zu Gott beten konnte. 

Die Bibel ist zudem eine Sammlung von vielfältigen Texten. Sie wurde über einen Zeitraum von 1000 Jahren von verschiedenen Autoren geschrieben. Texte aus dem Jahr 1000 n. Chr. würden wir heute wohl kaum noch verstehen – von der Sprache und erst recht vom Gedankengut her. Die Bibel umfasst diese Spannungsbreite. 

 

Das Buch der Zeugen

Laut ihrem Selbstverständnis und als Buch der Christen ist die Bibel aber mehr als eine zufällige Textsammlung. Sie ist das Buch der ersten Zeugen. «Was wir gehört, was wir geschaut und was unsere Hände betastet haben in Bezug auf das Wort des Lebens, verkündigen wir euch8.» Die Autoren der Bibel sagen, was sie gesehen haben, was sie bezeugen wollen und was ihr Auftrag ist. Das sind viele Menschen, über 1000 Jahre verstreut, die sich meist nicht kennen. Von unterschiedlichen Standorten aus und in verschiedenen Lebensbedingungen schauen sie alle auf dasselbe. 

Dank der unterschiedlichen Perspektive haben sie ihre Erkenntnisse unterschiedlich weitergegeben. Bildlich ausgedrückt: Das Wort Gottes ist wie ein Licht, das durch Kirchenfenster hindurch scheint. Das Licht ist nicht rein, weil es durch das Glas gebrochen und unterschiedlich gefärbt wird. Die Kirchenfenster sind die unterschiedlichen biblischen Geschichten, die Menschen erlebt haben und die uns erzählt werden. Durch sie scheint das göttliche Licht. Ohne diese Geschichten, diese Fenster, gäbe es kein Licht. Die Fenster leben vom Licht, das nur durch die Fenster zu uns gelangt. So verstehe ich die biblischen Texte. 

Und dann gibt es auch eine Mitte der Schrift: Die Bibel ist das mehrstimmige Zeugnis von Jesus, dem Christus Gottes. Die biblischen Menschen blicken alle in unterschiedlicher Weise auf diesen zentralen Punkt: Jesus Christus, den Sohn Gottes. Johannes der Täufer hält in einem Bild auf dem Isenheimer Altar das Alte Testament in der Hand. Als letzter Prophet steht er zwischen dem Alten und Neuen Testament. Mit einem langen Finger zeigt er auf Jesus Christus. 

 

Verschiedene Brillen

Wenn man von Christus sprechen und die Bibel lesen bzw. verstehen will, stellt sich die Frage nach der hermeneutischen9 Brille, die unser Verstehen lenkt, aber auch erst möglich macht. Jedes Verstehen hat ein Vorverständnis. Ähnlich wie das Glas, das notwendig ist, damit das Licht durchs Kirchenfenster scheinen kann. 

Eine religionsgeschichtliche Auslegung, eine tiefenpsychologische Auslegung, eine befreiungstheologische Auslegung, eine pietistische Auslegung, eine kirchliche Auslegung haben alle ihre Stärken und ihre blinden Flecken, wenn es um die Wahrheit der Bibel geht. 

 

Wahrheit in der Bibel

Was aber versteht die Bibel eigentlich unter «Wahrheit»? Wenn wir nach «Wahrheit» in der Bibel fragen, müssen wir uns auch das, was unter «Wahrheit» zu verstehen ist, von ihr selber sagen lassen. Gott stellt sich in der Bibel mit einem Namen vor, den die Juden mit guten Gründen nicht aussprechen. Dieser Name macht etwas bekannt. Er enthält aber auch ein Geheimnis. Die Philosophen und Theologen des Abendlandes haben daraus leider oft einen Begriff gemacht. Begriffe sind Griffe: Mit ihrer Hilfe kann man mit einem Gegenstand hantieren. Mit Gott kann man nie hantieren. Wie könnte es mit Gottes «Wort» anders sein?

Der Wahrheitsbeweis Gottes ist eine Selbstempfehlung. Das zeigt sich in seinem Namen: «Ich bin, der ich sein werde. Ich bin, als der ich mich erweisen werde10.» Diese Wahrheit erschliesst sich nur, wenn man sich darauf einlässt. Sie zeigt sich Menschen, die auf den Wegen gehen, die ihnen gewiesen werden. Im Neuen Testament verbindet Christus «Wahrheit» direkt mit «Weg» und «Leben» und bezieht alles auf seine Person: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben11.» Diese Selbstempfehlung ist nicht abstrakt gemeint. Jesus Christus ist ein verlässliches Gegenüber und ein treuer Begleiter für alle, die ihr Leben mit ihm gehen, ihm «nachfolgen» wollen. 

Dieser eigentümliche Wahrheitsbegriff hat Konsequenzen für das Lesen der Bibel. Die Bibel enthält keine zeit-losen Vernunftswahrheiten. Der Aufklärer Lessing empfand dies als Mangel12.» Ich sehe das als Stärke der Bibel: Die Bibel ist eine Sammlung «zufälliger» Geschichten von Menschen, an denen Gott provokativ grundlos gehandelt hat. Gott provoziert uns mit seinem grundlosen, willkürlichen Handeln. Davon berichten viele alttestamentliche Geschichten. Das zeigt sich aber auch im Neuen Testament. Wenn Jesus Menschen begegnet, gibt er nicht zuerst lange Erklärungen ab. Er wandert durchs Land und beruft seine Jünger mit schlichten Worten: «Hierher, hinter mir nach13.» Und es gibt Jünger, die ihm folgen. Sie lernen nach und nach – in der «Nachfolge» – wer dieser Jesus ist, was er zu sagen hat und was er für ihr Leben bedeutet. Hinter dieser provokativen Grundlosigkeit steht letztlich Gottes Liebe. Liebe ist immer provokativ grundlos. Wenn Liebe begründet werden muss, ist sie tot. Gott zeigt seine Liebe in seinem Wort ohne Grund. Dem müssen wir Rechnung tragen, wenn wir die Bibel verstehen wollen. Gott will in der Bibel zu uns reden, aber er liefertsich den Menschen nicht aus, auch nicht den Bibelauslegern aller Art, er will sein eigener Zeuge bleiben.

 

Das Zelt der Begegnung

Wie aber können wir die Bibel so lesen, dass Gott sein eigener Zeuge bleibt, der von sich selber spricht? Das alttestamentliche «Zelt der Begegnung»14 ist ein gutes Bild dafür. Wie in einem solchen Zelt begegnen wir in der Bibel menschlichen Gotteszeugen: Menschen, die etwas gesehen und gehört haben, bei dem wir nicht dabei waren. So begegnen wir dem geheimnisvollen Gott. Das «Zelt der Begegnung» enthielt keine Gottesstatue, die man beim Gebet anschauen konnte oder sogar musste, es war eigentlich ein leerer Raum. Und doch war Gott da, nicht greifbar, aber so, dass er Menschen begegnete. Verstehen wir die Bibel so, dann verstehen wir sie auch als Zelt, in welchem wir heutigen Menschen zuerst den biblischen Zeugen begegnen, mit ihnen zusammensitzen, um auf das göttliche Wort in der Bibel zu hören. Entscheidend ist nicht, dass wir alles immer richtig verstehen und hohe theologische Gedanken entwickeln. Entscheidend ist, dass wir in dieses Zelt hinein kommen und darin bleiben. Jesus wollte Menschen, die mit ihm unterwegs waren und mit ihm im Gespräch blieben. Die Jünger haben immer wieder untereinander und mit Jesus darüber gesprochen, wer er ist. Sie kamen mit ihren Vorstellungen zu Jesus und wurden von ihm häufig korrigiert. Die Bibellektüre ist wie ein Eintreten in ein sprachliches «Zelt der Begegnung». 

Unser Leben, so hat einmal jemand formuliert, ist wie eine Reihe von Geschichten, in die wir verstrickt sind15. Im «Zelt der Begegnung» dürfen wir unser eigenes Leben in die biblischen Geschichten verstricken lassen. Was für Timotheus galt, gilt auch für uns: «dass du die heiligen Schriften kennst, die dir Einsicht zu geben vermögen in das, was dir Heil verschafft durch den Glauben an Christus Jesus16.» Damit stehen wir wieder vor der Mitte der Bibel. Wenn wir mit der Bibel im Gespräch bleiben, werden wir näher zu dem hin geführt, von dem sie Zeugnis gibt. Und dabei geht es nicht um eine Lehre, sondern um eine lebendige Person. 

 

Zusammenfassende Fragen 

Fassen wir das Gesagte in einigen Sätzen zusammen:

 

1. Gibt es eine Methode, um die Bibeltexte als Texte besser zu verstehen? 

Ja! Alle Texte, die man verstehen will, auch Bibeltexte, unterliegen denselben Schwierigkeiten, wenn es darum geht, sie zu verstehen. Besonders, wenn sie aus einer andern Zeit stammen. Deshalb gibt es auch für die Bibel Methoden und Wege, Chancen und Schwierigkeiten, die helfen, diese Texte (besser) zu verstehen. Keine Methode eröffnet das Verständnis endgültig. Aber es gibt Methoden, die hilfreich sein können. 

 

2. Gibt es eine Methode, um die Bibel als Gottes Wort besser zu verstehen? 

Nein! Man kann Gott, sein Wort und sein Reden nicht mit einer Methode verstehen. Das griechische Wort «Methodos» heisst eigentlich «Umweg». Mit Methoden gehen wir einen Weg, den wir selber gebaut haben. Eine Methode ist ein menschliches Instrument. Jede Methode setzt Bedingungen. Wenn Gott zu uns sprechen will, dann setzt er die Bedingungen. Nicht wir. 

 

3. Gibt es eine Haltung, die es möglich macht, dass Gott durch die Bibel zu uns spricht? 

Ja! Es ist die Haltung, welche die biblischen Zeugen als Gotteszeugen versteht und mit ihnen zusammen und von ihnen angeleitet Gott selber hören will. Wenn wir mit dem Wunsch, Gott zu begegnen, an die Bibel heran-gehen, ist das nicht eine Methode, sondern eine Haltung, die uns öffnet. Ein einfacher Ausdruck davon ist das
Gebet. 

 

4. Kommen wir ohne Brillen aus?

Nein! Wir alle tragen beim Lesen der Bibel eine hermeneutische Brille, und irgendwie brauchen wir sie auch. Sie motiviert uns sogar zum Bibellesen. Entscheidend für das Lesen der Bibel ist aber, dass wir im «Zelt der Begegnung» auf andere hören und uns verändern lassen. Wir können die Brille nicht ausziehen und die biblischen Texte lesen, wie sie «an sich» sind. Aber wir können sie immer wieder neu putzen, um besser sehen zu können. Das ist unsere Aufgabe. 

 

5. Besteht die Chance, dass sich einmal alle Christen in der Auslegung der Bibel einig sein werden? 

Nein! Verstehen ist, wie unser Leben auch, ein lebendiger Prozess. Auch das Verstehen eines Textes ist nie abgeschlossen. Das gilt erst recht für einen Bibeltext. Es geht deshalb darum, immer wieder neu in diesen Text hineinzuschauen und zu versuchen, ihn in immer neuer Weise zu verstehen. Kein Christenmensch versteht die Bibel während seines ganzen Lebens immer genau gleich. Wie habe ich bestimmte Bibeltexte mit 16 Jahren verstanden! Heute würde ich diesem Verständnis kräftig widersprechen. War ich damals kein Christ? Oder bin ich es jetzt nicht mehr? Bei verschiedenen Menschen an unterschiedlichen Ort gelten solche Unterschiede erst recht. Wer sich wie ich mit Kirchengeschichte beschäftigt und es mit ganz unterschiedlichen Gestalten von Christentum zu tun bekommt, wird in manchen Fragen etwas grosszügiger. Wenn nur die Menschen zur Kirche Gottes gehören würden, die exakt meine Dogmatik teilen, dann wäre sie sehr klein. Gott sei Dank ist meine Dogmatik nicht das Kriterium dafür! 

 

6. Gibt es Anhaltspunkte, die zeigen, dass man die Bibel als Gottes Wort richtig verstanden hat? 

Ja! Ich nenne diese Anhaltspunkte mit Worten des Schweizer Reformators Huldrych Zwingli, die er in einer frühen Schrift formuliert hat. Das göttliche Wort ist nach seiner Meinung klar und gewiss, es setzt sich selber durch. Für das Verständnis der biblischen Worte, die ja immer menschliche Worte sind, muss man die biblischen Sprachen lernen; um das göttliche Wort in der Bibel zu verstehen, braucht man aber das, was Zwingli17 das Geistverständnis nennt. Was das sein könnte, hat Zwingli der Bibel abgeschaut: 

«Es ist die Art des Gotteswortes, die Gewaltigen in ihrem Hochmut zu erniedrigen und den Demütigen gleich zu machen. […] Das Gotteswort wendet sich überall an die Armen, hilft ihnen und stärkt die Trostlosen und Verzweifelten. Die aber auf sich selbst vertrauen, die bekämpft es […] Spürst du, wie Gottes Wort dich erneuert und du anfängst, Gott mehr zu lieben als früher, als du der Menschenlehre folgtest? So sei gewiss, Gott hat das bewirkt […] Spürst du, dass dir die Gnade Gottes und das ewige Heil zur Gewissheit werden, so ist das von Gott. […] Spürst du, wie die Furcht Gottes dich mehr und mehr erfreut statt betrübt, so ist das ein sicheres Zeichen, dass Gottes Wort und Gottes Geist in dir wirken.» 

Fazit: Leben heisst kommunizieren, in geistiger Bewegung bleiben, immer neu hören und antworten. Das gilt gerade auch für den Umgang mit dem lebendigen und lebendig machenden Wort Gottes. Wir haben es nur im Spiegel der biblischen Zeugen. Aber da begegnet es uns! Es begegnet uns als heilsamer Widerspruch, oder als stärkender Trost. Auf jeden Fall aber bewirkt es Liebe zu Gott, nicht Angst vor Gott! Es ist im Kern immer ein erfreuliches Wort! 

 

1 Dieser Beitrag ist eine bearbeitete Zusammenfassung eines Referates, das Peter Opitz an der Tagung «Der Schatz im Cellophan» am 19.11.11 in Aarau gehalten hat.

2 Augustin, Bekenntnisse, Buch 8, Kap. 12,29

3 Ulrich Zwingli, Auslegung und Begründung der Thesen oder Artikel, in: Huldrych Zwingli Schriften, Band II, hg. von Thomas Brunnschweiler und Samuel Lutz, Theologischer Verlag Zürich, Zürich 1995, Seite 172

4 2 Mose 22,18-22

5 2 Mose 35,2

6 3 Mose 17,12

7 1 Kor 11,13

8 1 Joh 1,1

9 Hermeneutik: Art der Textauslegung

10 2 Mose 3,14

11 Joh 14,6

12 G. E. Lessing, Der Beweis des Geistes und der Kraft, in: G. E. Lessing,
Gesammelte Werke, hg. von P. Rilla, Aufbau-Verlag, Berlin 1968, Band 8, Seiten 10-16

13 Mk 1,17

14 2 Mose 27,21

15 Wilhelm Schapp, In Geschichten verstrickt, 4. Aufl., Klostermann, Frankfurt am Main 2004

16 2 Tim 3,15

17 Die folgenden Zitate aus: Huldrych Zwingli, Von der Klarheit und 

Gewissheit des göttlichen Wortes (1522), in: Zwingli Schriften, Band I,
hg. von Thomas Brunnschweiler und Samuel Lutz, Theologischer Verlag 

Zürich, Zürich 1995, Seite 153f.


(HPS) Prof. Dr. theol. Peter Opitz ist Professor für neuere Kirchen-

und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät

der Universität Zürich. In seiner Jugendzeit war er aktiv in der

Schülerbibelgruppe Langenthal und der Studentenbibelgruppe

Bern der Vereinigten Bibelgruppen VBG. Er hat an den Universitäten

Bern, Tübingen und Zürich Theologie und Philosophie studiert.

Er ist Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte

an der Universität Zürich.

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