Die Bibel im Alltag

Unser tägliches Wort gib uns heute

Peter HenningWir haben viele Jahrzehnte einer Bibelkritik hinter uns, in der dank wissenschaftlich-analytischer Methoden festgestellt wurde, dass die Bibel lediglich ein religiöses Literaturerzeugnis sei – wie jedes andere auch. Und dass die Wahrheiten dieser alten Texte nur mit wissenschaftlich-objektiven Methoden für die heutige Zeit wieder zur Sprache gebracht werden könnten. In Wirklichkeit ist die Bibel aber vorerst einmal ein Geschenk Gottes an uns. Es geht nun darum, dieses Geschenk im Alltag fruchtbar zu machen.

 

Die rein historistische Beschäftigung mit der Bibel hat verhindert, dass die Bibel das sein konnte, was sie sein will – nämlich Gottes lebendiges Wort für den Menschen in seiner jeweiligen Geschichte! Der Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger spricht in seinem Jesusbuch2 von einer fatalen «Verkleinerung» der biblischen Botschaft, weil das moderne Denken «die unsichtbare Hälfte der Wirklichkeit abgeschafft» habe. 

 

Ein Geschenk des liebenden Gottes

Natürlich hat die historisch-literarische Erforschung neue, wichtige und wesentliche Erkenntnisse gebracht. Aber – wie Karl Barth in den 60er Jahren feststellte – hat sich «die Theologie viel zu sehr darum bemüht, sich ... ein ihrer würdiges Plätzchen an der Sonne der allgemeinen Wissenschaft zu sichern. Ihrer eigenen Arbeit ist das nicht gut bekommen. Sie ist dabei nämlich weithin ins Schielen und ins Stottern geraten3.» 

Auch Dietrich Bonhoeffer hat diese Monopolherrschaft der Wissenschaft über die Bibel  in Frage gestellt: «Natürlich kann man die Bibel auch lesen wie jedes andere Buch, also unter dem Gesichtspunkt der Textkritik etc., ... Nur dass das nicht der Gebrauch ist, der das Wesen der Bibel erschliesst, sondern nur ihre Oberfläche. Wie wir das Wort eines Menschen, den wir lieb haben, nicht erfassen, indem wir es zergliedern, sondern wie ein solches Wort einfach von uns hingenommen wird und wie es dann tagelang in uns nachklingt, einfach als das Wort dieses Menschen, den wir lieben, und wie sich uns in diesem Wort dann immer mehr, je mehr wir es ‚im Herzen bewegen’ wie Maria, derjenige erschliesst, der es uns gesagt hat, so sollen wir mit dem Wort der Bibel umgehen. Nur wenn wir es einmal wagen, uns so auf die Bibel einzulassen, als redete hier wirklich der Gott zu uns, der uns liebt und uns mit unseren Fragen nicht allein lassen will, werden wir an der Bibel froh4.»               

In diesem Votum leuchtet die starke Überzeugung auf, dass die Bibel tatsächlich ein Geschenk des uns liebenden Gottes ist! Oder wie es Karl Barth formulierte: «Die heilige Schrift ist das Dokument der Epiphanie des Wortes Gottes in der Person Jesu Christi5.» 

Die Bibel ist ein Geschenk, weil uns Gott Begegnung mit IHM schenkt, was ER ja nicht müsste! Gott gewährt uns die Möglichkeit, IHN und sein Wesen, IHN und seinen guten Willen und IHN als unsere ewige Geborgenheit zu erkennen.

 

Wenn die Bibel zu Gottes Wort wird

Dazu möchte ich noch einmal auf Bonhoeffer hinweisen. Er schreibt: «Die Bibel kann man nicht einfach lesen wie andere Bücher. Man muss bereit sein, sie wirklich zu fragen. Nur so erschliesst sie sich. Nur wenn wir die letzte Antwort von ihr erwarten, gibt sie sie uns. Das liegt eben daran, dass in der Bibel Gott zu uns redet. Und über Gott kann man eben nicht so einfach von sich aus nachdenken, sondern man muss ihn fragen. Nur wenn wir ihn suchen, antwortet er ... .

Und ich will dir nun auch noch ganz persönlich sagen: Seit ich gelernt habe, die Bibel so zu lesen – und das ist noch gar nicht so lange her – , wird sie mir täglich wunderbarer6.» 

Damit macht Bonhoeffer deutlich, dass es nicht nur um ein Verstehen der biblischen Wahrheit geht, sondern um eine persönliche Beziehung zu ihr und ihrem Selbstverständnis, Gottes Wort an mich zu sein.

Diese Beziehung beginnt nach Bonhoeffer mit einer existenziellen Erwartungs- und Fragehaltung, also mit einer prinzipiellen Offenheit für die Möglichkeit, dass mich Gott tatsächlich in der Bibel anspricht! 

Adressat der Bibel ist also der Mensch! Deshalb darf ich hören, zuhören, lesen, meditieren und die Worte der Bibel in meinem Herzen bewegen, bis Gott zu mir redet.

Oder wie es Paul Schütz7 treffend formuliert hat: «Die Kunst des Bibellesens geht nicht auf ein Verstehen der Wahrheit, sondern auf ein Sein in der Wahrheit. Der Weg geht vom Kult in die Existenz, vom Verstehen in das Es-selber-Sein. Denn die Mitte des Evangeliums ist nicht Gott, sondern der Mensch ... in höchster Gefahr. Es geht im Evangelium um die Rettung des Menschen, denn dieser hat aufgehört, die Schöpfungskrone und das Gottesbild zu sein. Er ist ein Schrumpfmensch geworden8.» Nur wenn ich das will und suche, dieses «Sein in der Wahrheit», wird mir die Bibel zu einem willkommenen, ja geradezu lange und sehnsüchtig erwarteten «Brief Gottes», den ich erwartungsvoll, gespannt und gerne lese. Denn wenn ich danach frage, wer Gott ist und wie Gott handelt und was Gott mir bedeuten könnte, dann muss ich so lange seine Worte lesen und hören, bis ER selbst zu sprechen  beginnt!

Tatsächlich sind wir darauf angewiesen, dass Gott zu reden beginnt. «Der Mensch empfängt. Er empfängt nicht einen Inhalt, sondern eine (göttliche) Gegenwart als Kraft9.» Genau das bezeugen unzählige Menschen: Wer in dieser Erwartungshaltung Gott sucht, von dem wird ER sich in Seinem Wort finden lassen! Und dann werde ich entdecken, dass die Bibel kein religiös-psychologischer Konsumartikel ist, mit dem man das Leben je nach Bedürfnis ab und zu garniert.

 

Der biblische Text ist wirklich ein «textus», also ein «Gewebe» von Gedanken, Informationen und Geschichten, die sich in der sichtbaren und unsichtbaren Wirklichkeit abspielen. Die Bibel als Gottes Wort wirken zu lassen, heisst dann also: Ich bringe meinen Lebenstext, also das Gewebe aus meinen Gedanken, Erlebnissen, Gefühlen und biographischen Erfahrungen ins Gespräch mit dem Gewebe der in der Bibel erzählten Heilsgeschichte! Denn die Bibel ist die einzige Klammer zwischen Himmel und Erde, Menschheit und Gott, Zeit und Ewigkeit. Deshalb ist sie Menschenwort und Gotteswort in einem und gerade in dieser geheimnisvollen Verschränktheit «Gottes lebendiges Wort». Deshalb spricht die Bibel als «Text» (Gewebe!) auch in das konkrete Leben hinein: Das «Gewebe meines Lebens» wird in das «Gewebe göttlicher Heilsgeschichte» verwoben, also «getextet»!

Das neuzeitliche Denken hat sich seit der Aufklärung an diesem doppelten, überzeitlichen und mehrdimensionalen Charakter der Bibel abzuarbeiten versucht. Vergeblich, denn die Bibel ist nicht logisch-aristotelisch fassbar, sondern die Bibel will uns heimholen in die verlorene Geborgenheit bei Gott – mitsamt unserem ganzen Alltagsballast!

Unsere Gegenwart ist reif und offen geworden, Gott in der Bibel zu begegnen! Das Interesse an der «Faszination Bibel» wächst wieder. Das liegt allerdings auch daran, dass sich der postmoderne Mensch nicht mehr nur für wissenschaftliche Theorien interessiert, sondern auch wieder für Erfahrungen, mystische Erlebnisse, existenzielle Betroffenheiten und authentischen Glauben.

Damit ist eine Offenheit gegeben, in der Menschen wieder vermehrt erleben, wie die Bibel als Gottes lebendiges Wort in ihr Leben hineinspricht! Sie erleben ganz praktisch, wie das «Gewebe ihres Lebens» in das «Gewebe göttlicher Heilsgeschichte» verwoben wird. 

 

Die Bibel als Lebensmittel für den persönlichen Alltag

«Ich lese morgens und abends darin, oft auch noch über Tag, und jeden Tag nehme ich mir einen Text vor, den ich für die ganze Woche habe, und versuche mich ganz in ihn zu versenken, um ihn wirklich zu hören. Ich weiss, dass ich ohne das nicht mehr richtig leben könnte.» So schrieb Bonhoeffer aus der U-Haft. Schon vorher gab er in seinem Büchlein «Gemeinsames Leben10» ausführliche Anweisungen und Hinweise, wie ein normaler Tag durch andächtiges Bibellesen an geistlicher, geistiger und seelischer Qualität gewinnt. Auch wenn Bonhoeffer für eine kommunitätsähnliche Gemeinschaft schrieb, gelten viele seiner Ausführungen genau so für die persönliche Nachfolge. 

Tatsächlich wird die Bibel heute mehr im Alltag gelesen als in den Bibliotheken, Fakultäten und Studierstuben der Theologen. Das stelle ich als Theologe fest, der Theologie schätzt.

Ganz im Sinne Bonhoeffers werden Bibeltexte von Millionen Menschen weltweit auf allen Kontinenten in allen wichtigen Sprachen, in allen sozialen Schichten, in allen Lebensaltern und Lebenssituationen regelmässig, teils sogar wirklich täglich gelesen, meditiert und in Kopf und Herz bewegt. Also mitten im vollen, prallen Leben des normalen Alltags – wie auch immer er aussehen mag.

Es gab ja früher den Slogan «No bible, no breakfast»! Diese gesetzlich streng verordnete Reihenfolge am Morgen darf zwar mit Recht hinterfragt werden. Aber wenn man den etwas drohenden Zeigefinger des «No» weglässt und einfach «bible and breakfast» formulieren würde, kämen wir dem sehr nahe, was Theologen, Pfarrer und Prediger ja erreichen wollen und was der biblischen Erkenntnis entspricht: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus Gottes Munde kommt11.» Das würde heissen:

  • Dass die Bibel von möglichst vielen Menschen als ein wertvolles «Lebensmittel» entdeckt wird! 
  • Dass die Bibel zu einer so selbstverständlichen Nahrung wird wie unsere täglichen Mahlzeiten.
  • Dass das Bibellesen zu einer so normalen Gewohnheit wird wie alles, was wir uns zu unserem Wohlbefinden an Energie, Bewegung, Training, Kosmetik und Hygie-ne zukommen lassen.  

 

Es gibt eine seltsame, eigenartige aber zugleich reale und wirkliche Erfahrung der Menschen, die seit Urzeiten bis heute von Gottes Wort getroffen, betroffen, ernährt, berufen und begleitet wurden. Sie alle berichten authentisch, welch’ eine existenzielle Bedeutung Gottes Wort für ihr tägliches Leben in einer disharmonischen Welt hat. Deshalb beschäftigt sich der Psalmbeter Tag und Nacht mit Gottes Wort12 – nachsinnend, hoffend, rufend, lobend, suchend. 

Gerade in den alltäglichen Erfahrungen mit Ungerechtigkeit, Stolz, Machtmissbrauch, Unordnung, Hass und gottloser Gesetzlosigkeit erleidet er einen tiefen Hunger, eine schmachtende und verzehrende Sehnsucht nach Gottes Weisungen13

Entsprechend fallen die Vergleiche aus: Gottes Wort ist wie ein energiereiches Lebensmittel und eine wohlschmeckende Speise14 oder wie kostbarer Honig15. Weil Gottes Wort eine «unvergängliche Speise16» ist und den Lebensalltag im Sinne Gottes gelingen lassen kann, wertet die Bibel Gottes Wort unvergleichlich höher als das, was die Welt regiert – nämlich «Gold und Silber17». Deshalb ist es Jesu Speise, «den Willen Gottes (zu) tun und (zu) vollenden18»! 

Warum aber ist die Bibel für Christen der Quellort der Wahrheit auch im Alltag? Sie sagt uns etwas, was wir uns selbst nicht sagen können bzw. uns auch gar nicht sagen und eingestehen wollen! Sie sagt uns eben anderes, als wir gewohnt sind! Sie durchkreuzt die Schemata dieser Welt, in denen wir uns eingerichtet haben und von denen wir nicht merken, wie weit entfernt sie oft von der Wahrheit Gottes sind. Genau dadurch soll und kann unser Alltag heil werden, indem wir hören, was uns Gott raten, erklären, empfehlen sowie unbedingt sagen und zusprechen will! Freilich bringt das unsere Logik, unsere Gewohnheiten und die angeblich so vernünftige Vernunft in Verlegenheit, denn sie empfinden Vieles als skandalös und töricht! Wer aber Gottes Wort in schöner Regelmässigkeit in seine Tagesverpflichtungen willig und hörbereit hineinlässt, wird überrascht mit einer neuen, befreienden und den Alltag prägenden Grundhaltung: «Alles, was ihr tut mit Wort und Werk, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesu», so ruft Paulus der Gemeinde in Kolossä19 zu und will damit sagen, dass DER auch in unserem Arbeiten und Wirken dabei sein will, der uns zugesagt hat: «ICH bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt20!» Jesus Christus als der Weg, die Wahrheit und das Leben für den konkreten persönlichen Alltag – das konkret erfahren zu können, ist das Geheimnis des an Gottes Wort orientierten Gebets.  

 

Die Bibel als Quelle für Klugheit 

Wer die Bibel nun sagen lässt, was wir uns nicht selbst sagen können, wird je länger je mehr staunen, wie viel Lebensklugheit und Weisheit sie vermittelt. Sie spricht alle Bereiche menschlichen Lebens und Zusammenlebens an, indem sie vorrangig Geschichten erzählt von Menschen, die Gottes Worte gelebt oder abgelehnt haben. Und wer kennt nicht die alttestamentliche Weisheitsliteratur, die ihre tiefgründige Erfüllung in der Verkündigung Jesu erfährt. Jesus Christus – gerade auch als der von Gott autorisierte Weisheitslehrer – kann uns im alltäglichen Leben von falschen Lebensmustern und Lebensgewohnheiten retten und erlösen.  

Ich möchte es bei diesem Hinweis belassen und gehe davon aus, dass wir die alltagsrelevanten Texte der Bibel kennen und darum wissen, dass eine biblisch geprägte Individual- und Sozialethik gerade in den persönlichen Nöten von Alltags- und Beziehungsproblemen vieler Menschen eine heilsame Korrektur bedeuten würde. Die Bibel könnte die wachsende Sehnsucht nach Orientierung und Klärung stillen.

 

Die Bibel als Impuls für die aktuellen Fragen in Gesellschaft und Umwelt

Das Gesagte gilt nun auch für unsere Gesellschaft sowie für Kirchen und Gemeinden! Dort finden wir ja ein
besonderes Bewährungsfeld für angewandte biblische Klugheit vor. 

Die Kirche – ein Ort biblischer Weisheit und Klugheit in unserer Welt und damit ein eschatologisches21 Zeichen Gottes! Die Kirche – das  Modell einer vom Geist Gottes und nicht vom Welt- und Zeitgeist geprägten Gemeinschaft, die von Gott so von den Schemata der Welt befreit wurde, dass sie in prophetisch-kritischer Provokation dort Widerstand lebt, wo Gottes Wille und Gottes Sicht vom Menschen abgelehnt wird, mit den tragischen Folgen einer Dehumanisierung, Entsolidarisierung und masslosen Verachtung der Schöpfung.

Die Bibel und insbesondere das Neue Testament entdeckt zu haben als «das revolutionärste Buch, das wir besitzen», hat den Atomphysiker Carl Friedrich von Weizsäcker dermassen inspiriert, dass er begann, Gottes Wort und Wahrheit für die Weltthemen «Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung» zu suchen! Die Bibel als Quelle für kluges Handeln, Agieren, Arbeiten und Sein!

Mir bleibt eine Dok-Sendung auf SF1 vor gut zwei Jahren unvergesslich, als ein Journalistenteam im Benediktinerkloster Engelberg während der UBS-Krise nach dem Geheimnis suchte, warum dieser KMU-Betrieb und äusserst wichtige regionale Arbeitgeber seit 400 Jahren keinen Crash erlebt hat. Die Antwort des Klosterbruders war überzeugend einfach und gerade deshalb so frappant: «Wir wollen nicht verdienen, sondern dienen!»

Biblische Klugheit in Aktion wirkt sich als Segen aus, wenn sie praktiziert wird – und löst Neugier und Inte-resse aus! Dieses Beispiel zeigt, wie bedeutsam Christen plötzlich werden können, gerade weil sie sich im Alltag des Lebens an die Botschaft der Bibel halten. «Ihr wisst doch, wie die Fürsten ihre Völker niedrig halten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. So soll es unter euch nicht sein22!» In politischen und/oder wirtschaftlichen Krisenzeiten – angesichts der Ernte einer korrupten, ungerechten und habsüchtig-egomanischen Saat – wächst plötzlich die Aufmerksamkeit für Alternativmodelle, wie Jesus sie in den Blick nahm!

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Anwendung der Klugheit und Weisheit der Bibel in der aktuellen Grundlagenkrise entscheidende Notausgänge und heilsame Perspektiven öffnen könnte. Voraussetzung wäre allerdings die wachsende Einsicht, dass Schuld entstanden ist. Solange dieses Verschulden jedoch namenlos bleibt, ist keine Umkehr möglich! Auch das ist eine allseits relevante biblische Weisheit, die nur darauf wartet, praktiziert zu werden – persönlich wie auch politisch! 

 

1 Grundlage dieses Beitrages ist ein Referat von Peter Henning an der 

Bibeltagung vom 19.11.11 in Aarau.

2 2004, S. 14

3 Einführung in die Theologie 1962, S. 19  

4 G.S.III,27 bei: Eric Metaxas, Bonhoeffer 2011, S. 173

5 Dogmatik im Grundriss 1946, S. 13

6 dito  

7 1891-1985

8 Paul Schütz, Evangelium 1984, S. 7

9 Martin Buber, zit. bei Klaus Berger, Jesus, S. 30

10 Kapitel 2: «Der gemeinsame Tag»

11 5 Mose 8,3/Mt 4,4

12 Ps 119,147-148.164

13 Ps 119,20.28.81

14 5 Mose 32,46-47; Jer 15,16

15 Ps 19,11; 119,103

16 Joh 6,27

17 Ps 19,11; Ps 119,72.127; Spr 8,10

18 Joh 4,32-34

19 Kol 3,17

20 Mt 28,20b

21 eschatologisch = die letzten Dinge betreffend, auf Gottes verheissene neue Welt («Reich Gottes») hinweisend

22 Mt 20,25ff.


(PHe) Peter Henning hat Theologie in Bethel, Marburg, Zürich und Erlangen studiert, mit einem Magisterabschluss in Kirchengeschichte. Er war als Pfarrer in Graubünden und im Aargau und von 1985 bis 2010 als Rektor und Dozent (Kirchengeschichte, Dogmatik, Apologetik, Homiletik) am Theologisch-Diakonischen Seminar TDS in Aarau tätig, wo er bis heute einen Lehrauftrag wahrnimmt.

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