Biologischer Landbau

Mit dem Boden zusammenarbeiten

Interview: Hanspeter Schmutz Peter Daepp hat mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Traudi bereits biologische Landwirtschaft betrieben, als es noch keine Bio-Labels gab. Sein Wissen hat er im In- und Ausland an jüngere Landwirte weitergegeben. Er begründet und zeigt, warum der biologische Landbau in der Landwirtschaft und im Garten nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern auch eine Umsetzung des biblischen Kulturauftrages ist.


Magazin INSIST: Peter Daepp, Sie haben einen Bauernhof mit konventionellem Landbau übernommen. Heute sind Sie überzeugter Bio-Bauer. Wie kam es zu diesem radikalen Wechsel?

Peter Daepp: Das war ein dorniger Weg. Bis zu meiner Meisterprüfung war ich vom konventionellen Landbau überzeugt. Von der Ausbildung her war ich ein gebranntes Kind. Die landwirtschaftlichen Schulen boten zu jener Zeit Flurbegehungen an. Dabei besuchten wir auch einen biologisch-dynamischen Bauernhof. Der Landwirtschaftslehrer zeigte uns, wie klein die Kartoffelstauden dieses Bauern gewachsen waren; er wollte beweisen, dass der Biolandbau nicht funktioniert. Heute muss ich sagen, dass dieser Bauer die falsche Kartoffelsorte angepflanzt hatte, nämlich Bintje, die äusserst anfällig ist auf Kartoffelfäule. Damals aber war mir klar, dass der Biolandbau für mich nicht in Frage kommen konnte.
Erst durch die Heirat mit meiner Frau kam ich mit neuem Gedankengut in Berührung. Meine Frau versorgte mich mit der nötigen Literatur und besuchte selber Kurse über den biologischen Landbau. Während des Kurses für die Meisterprüfung lernte ich einen 100%igen Biobauer kennen, der einen biologischen Musterbetrieb führte. Er lebte fürs Bauern und ich bauerte fürs Leben, das war der Unterschied zwischen uns. «Wenn der das kann, kann ich das auch», sagte ich mir. Ich hatte dabei den Hintergedanken, dass ich notfalls sofort zurückwechseln würde. Schliesslich hatten wir nur einen kleinen Bauernhof und fünf Kinder, die ernährt werden mussten. 1971 stellten wir versuchsweise um. Es gab damals noch keine Bio-Labels und erst wenige Bio-Bauern. Das Ergebnis war so überzeugend, dass ich dabei geblieben bin.

Warum haben Sie sich nicht für die anthroposophische biologisch-dynamische Variante entschieden, sondern den biologisch-organischen Landbau gewählt?
Eine gute Frage. Ein Kollege hat mal gesagt: «Ich will nicht wegen der Anbaumethode das Singbüchlein wechseln.» Es war für mich eine Glaubensfrage. Ich hätte plötzlich noch viel mehr glauben müssen als bisher. Ich bin ein Realist und muss nachvollziehen können, was beim Landbau geschieht.

Was sind die Hauptunterschiede zwischen dem konventionellen, dem integrierten und dem biologischen Landbau?
In der Schweiz gibt es den konventionellen Landbau nicht mehr. Wer konventionellen Landbau betreibt, bekommt keine Direktzahlungen, und das kann sich heute niemand mehr leisten. Der integrierte Landbau ist heute das Normale.

Was bedeutet es, «integrierten» Landbau zu betreiben?

Es wird ein Mindestmass an ökologischen Ausgleichsflächen verlangt. Diese Flächen dürfen nicht gedüngt und pro Jahr höchstens 2-3 mal gemäht werden. So kommt das Gras zum Ausreifen und es wachsen schöne Blumen. Und das ermöglicht es Vögeln, die am Boden brüten, aber auch gewissen Insekten wie den Bienen zu überleben bzw. Nahrung zu finden. Das wird kontrolliert und honoriert. Flächen, die viele Blumen aufweisen, bekommen mehr Ausgleichszahlungen.
Das weitere Wiesland ist bei der Integrierten Produktion (IP) auf die Produktion von Eiweiss und Stärke als Fut-termittel für die Tiere ausgelegt. Das führt zu «Kulturwüsten», auf denen kaum noch eine Blume wächst, weil die Wiese pro Jahr
6 bis 8 mal gemäht wird. Damit die Ernährung nicht zu einseitig auf Eiweiss ausgerichtet ist, müssen die Tiere zusätzlich mit Mineralstoffen und Stärke gefüttert werden: für Letzteres meistens mit Mais.
Bei der IP dürfen beim Getreide, bei den Kartoffeln, dem Gemüse und bei den Bäumen so weit nötig chemische Mittel gegen Unkraut bzw. Schädlinge gespritzt werden. Es gibt aber vor der Ernte definierte Zeiträume, in denen dies nicht mehr erlaubt ist. Zudem muss jeweils ein Gebiet ausgespart werden, das überhaupt nicht gespritzt wird. So kann anhand der Menge des Unkrautes kontrolliert werden, ob das Spritzen von Unkrautvertilgungsmitteln überhaupt gerechtfertigt war.
Manchmal gilt aber auch das Motto: «Lieber ein bisschen mehr als zu viel.» Das Saatgut müsste eigentlich nicht chemisch gegen Schädlinge und Krankheiten behandelt werden. Bei der IP kann man aber kaum noch «ungebeiztes» Saatgut kaufen.
Der integrierte Landbau wird jährlich einmal auf das Einhalten der Regeln kontrolliert.

Was geschieht mit den chemischen Mitteln, die einmal gespritzt worden sind?
Offiziell heisst es, diese Mittel würden abgebaut. In Wirklichkeit werden sie aber oft im Boden und im Wasser angereichert.
In der Anfangsphase als Biobauer gab ich meine Kartoffeln in Säcken an den Abnehmer weiter. Da bekam ich die Rückmeldung, die Kartoffeln hätten Rückstände von Keimverhütungsmitteln, seien also nicht «bio». Das war von der Produktionsweise her ausgeschlossen. Es stellte sich heraus, dass sie von den gebrauchten Säcken «angesteckt» worden waren, die ich in der landwirtschaftlichen Genossenschaft gekauft hatte. Diese waren mit dem Mittel gepudert worden!
Sogar Biobauern dürfen die Kraut- und Knollenfäule heute noch mit Kupfer bekämpfen, wenn auch nur in kleinen Dosen. Der richtige Weg wäre ein anderer: Man müsste Kartoffeln züchten, die dagegen resistent sind. Bei uns gibt es aber zu viele Chemiefirmen, die ihre Mittel verkaufen wollen – und deshalb kein Interesse an solchen Züchtungen haben.

Gehen wir zum biologischen Landbau. Was ist hier anders?
In der IP wird der Boden als Produktionsfläche gesehen. Was dem Boden entnommen worden ist, wird anschliessend grösstenteils durch Kunstdünger ersetzt. Im Biolandbau arbeiten wir mit unsern «Mitarbeitern im Boden» zusammen: Sie liefern uns den benötigten Dünger. Diese Lebewesen verwandeln Pflanzenreste aus der mineralischen Form in eine organische; diese dienen dann als Grundlage für das neue Gewächs. Darum ist im Biolandbau alles verboten, was ätzt oder verbrennt, weil so die Organismen im Boden zerstört würden. Die meisten chemischen Dünger haben aber genau diese Wirkung.
Das Paradebeispiel dieser Kleinlebewesen sind die Regenwürmer. Ein Student des landwirtschaftlichen Technikums Liebefeld machte bei unserm Betrieb kurz nach der Umstellung auf Bio einen Versuch. Er wollte die Regenwürmer auf dem Weizenfeld zählen und mit dem konventionellen Weizenfeld des Nachbarn vergleichen, das unmittelbar daneben lag. Das Ergebnis war überwältigend: Beim Nachbarn fand er 8 bis 10 Regenwürmer auf 700 cm2, bei mir auf der gleich grossen Fläche 80 bis 120 Regenwürmer. Von da an wusste ich, dass ich mir wegen der Nährstoffversorgung des Bodens keine Sorgen machen musste.
Die Regenwürmer lockern den Boden, verwandeln Pflanzenreste in Dünger und machen den Boden wasserdurchlässig. Gleichzeitig gibt es nur schon in 0,3 m3 Erdreich Milliarden von Bodenbakterien (siehe Kasten), in jeder Schicht eine spezielle Art, die beim Erzeugen von neuem Dünger mithelfen. Wenn der Bauer pflügt, bringt er das Ganze durcheinander und es dauert eine Weile, bis die Kleinlebewesen wieder am «richtigen Ort» sind. Darum pflügen Biobauern nur oberflächlich, d.h. höchstens 15 cm tief.
Der Boden wird auch sonst möglichst schonend behandelt. Bei schlechtem Wetter lässt man ihn möglichst in Ruhe, damit er nicht unnötig verdichtet wird. Es werden leichte Traktoren eingesetzt oder solche mit breiten Reifen, damit möglichst wenig Reifendruck auf den Boden wirkt.

Kompost und Mist darf dem Boden beigegeben werden, wobei man die Gülle möglichst belüften sollte. Dies verschlechtert allerdings die Energiebilanz.
Beim Biolandbau müssen mindestens 20% der Fruchtfolgefläche als Kunstwiese ausgeschieden werden, bei uns zum Beispiel jeweils zwei Jahre lang. Dabei wird eine Mischung aus Gras und Klee angesät, so kann sich der Boden ausruhen. Dieses Gras wird dann etwa 6 mal gemäht und als Futtermittel genutzt. Ein unbedeckter Boden wäre nicht «bio», weil seine Bakterien durch die Sonneneinstrahlung zerstört würden. Darum hat der Boden die Tendenz, sich mit Unkraut zu begrünen. Das ist ein Selbstschutz.
Das Ausruhen des Bodens ist wichtig, denn die Wiese ist die Mutter des (späteren) Ackers. In dieser Zeit können sich die Lebewesen im Boden entwickeln, die Regenwürmer werden nicht durch Eingriffe von aussen gestört oder zerstört.
Die Fruchtfolge ist etwas vom Wichtigsten im Biolandbau. Bei uns lautet die Reihenfolge so: zwei Jahre Wiese, ein Jahr Kartoffeln, ein Jahr Weizen, ein Jahr Gemüse, ein Jahr Korn und dann wieder zwei Jahre Wiese. So werden Krankheiten vermieden, die durch eine einseitige Beanspruchung des Bodens oder durch Krankheitskeime entstehen können. Übrig gebliebene Kartoffeln können nämlich zum Wirt für Krankheiten und Schädlinge werden. Wenn im Folgejahr keine Kartoffeln gepflanzt werden, ist dies nicht der Fall.
Ein Biobauer darf dem Boden organische Dünger beigeben. Am wichtigsten ist aber die Gründüngung mit Alexandrinerklee als Stickstofflieferant und Phazelia: eine Blume, die im Herbst schön blau blüht; sie bringt dem Boden viele organische Stoffe und den Bienen eine reiche Ernte. Diese Bodenbedeckung gefriert im Winter und kann dann im Frühling schonend in den Boden eingearbeitet werden.

Die Unkrautbekämpfung mit Herbiziden ist verboten, stattdessen ist Handarbeit gefragt. Es gibt aber auch maschinelle Methoden. Der Weizen etwa wird mit einem Hackstriegel behandelt. Er hat eine Spannweite von sechs Metern und holt das Unkraut aus dem Boden. Dieses verdorrt dann an der Oberfläche. So kann eine Hektare Boden in weniger als einer Stunde von Unkraut gesäubert werden. Bei den Kartoffeln kann das Unkraut neben den Furchen problemlos maschinell ausgerissen werden. Bei den Karotten ist es etwas schwieriger.
Sie wachsen anfangs sehr langsam und werden vom Unkraut schnell überholt. Deshalb werden die Karotten auf einem leicht erhöhten Damm angepflanzt. Zuerst baut man die Dämme und lässt sie zehn Tage lang unberührt. Dann werden die Karotten mit einer Einzelkorn-Säemaschine angesät, bei uns sind das 1’800’000 Samen pro Hektare. Anschliessend wartet man je nach Wetter sieben bis zehn Tage. Nun wird das Unkraut mit Propangas
abgeflammt. Dabei fährt man so schnell über den Boden, dass dieser nicht heiss wird – somit auch nicht die Samen.
Nur das Eiweiss des Unkrautes gerinnt; das führt zum
Absterben. Im Idealfall keimt die Karotte dann am fol-
genden Tag. Sie hat jetzt eine unkrautfreie Umgebung
und dementsprechend einen Wachstumsvorsprung
gegenüber dem künftigen Unkraut. Zwischen den Dämmen kann das Unkraut weiterhin maschinell gejätet
werden, auf den Dämmen nur noch von Hand. Mein
Sohn hat für mich ein spezielles Gerät entwickelt. Damit wird es möglich, dass ich mich beim Jäten nicht
mehr hinknien muss, sondern mich hinlegen kann (siehe Bild S. 31).

Bio-Karotten geben also viel zu tun, sind aber auf dem Markt sehr beliebt und können deshalb gut verkauft werden. Gemüse ist generell aufwendig, während zum Beispiel Kartoffeln viel weniger zu tun geben. Erdbeeren muss man in Folien einsetzen, so kann das Unkraut in der Umgebung nicht mehr wachsen.
Auch die Blüten der Bäume darf man selbstverständlich nicht spritzen. Hier muss man deshalb eine passende Sorte wählen. Es gibt grosswachsende Apfelsorten wie Rubinola und Resi, die gegen Schorf und Mehltau resistent sind. Sie wurden ursprünglich aus Polen und Tschechien importiert. Bei uns will man den Absatz der chemischen Schädlingsbekämpfungsmittel nicht beeinträchtigen und setzt sich deshalb viel zu wenig für solche Züchtungen ein.

Auch bei den Kartoffeln ist die Sortenwahl entscheidend. In der Gentechnologie werden die Kartoffeln noch nicht gegen Krankheiten optimiert, wohl aber bei Mais und Soja. Hier sorgen die entsprechenden Firmen dafür, dass die manipulierte Saat sich mit den eigenen Spritzmitteln verträgt. Früher gab es einen Bazillus als natürliche
Bekämpfung des Kartoffelkäfers. Dieses Patent wurde von einer Chemiefirma aufgekauft, um den Absatz der chemischen Mittel nicht zu gefährden. Der Bazillus konnte seither neu entwickelt werden und wird unterdessen wieder angeboten. Er greift nur die Schädlinge an – den Kartoffelkäfer – und verschont die Nützlinge. Bei den Apfelbäumen gibt es Insektenfallen. Sie ermöglichen es, den Schädlingsbefall zu kontrollieren. Wenn nötig können dann Nützlinge wie Schlupfwespen und Marienkäfer ausgesetzt werden, welche die Schädlinge bekämpfen.

Bei einem Biobetrieb muss aber nicht nur der Boden, sondern auch die Tierhaltung «bio» sein. Der vorsorgliche Einsatz von Antibiotika gegen die Erkrankung von Tieren ist verboten. Der Kraftfuttereinsatz für Rindvieh ist auf 10% beschränkt. Im Übrigen ist der Futterzukauf nur in Bioqualität erlaubt. Zudem müssen alle Tierschutzvorschriften eingehalten werden.
Dementsprechend ist die biologische Landwirtschaft mit einem hohen administrativen (Kontroll-)Aufwand verbunden. Kontrollen sind aber wichtig, damit kein Missbrauch betrieben werden und das Bio-Label seinen Wert behalten kann.

Zum biblischen Kulturauftrag gehört, dass wir die Schöpfung bewahren sollen. Was hat das mit dem biologischen Landbau zu tun?
Wenn man an die Kleinlebewesen im Boden denkt, wird klar, dass nur der Biolandbau diesem Ansatz entspricht. Im konventionellen Landbau werden diese Helfer im Boden nicht bewahrt sondern zerstört. Ich habe beim Umstellen gemerkt, dass es etwa zehn Jahre dauerte, bis sich der Boden vom (damals noch) konventionellen Landbau erholt hatte.

Kann man mit biologischem Anbau — also ohne künstlichen Dünger und ohne Genmanipulation — die ganze Weltbevölkerung ernähren?
Jein. Das wäre nur möglich, wenn wir unsere Ernährung umstellen würden. Der Aufwand an Getreide als Nahrung für Tiere, deren Fleisch dann auf unserm Teller landet, ist bekanntlich enorm hoch. Wir können nur mit weniger Fleischkonsum alle Menschen dieser Erde ausreichend ernähren.
Der biologische Landbau führt bei den Kartoffeln im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft zu einem Minderertrag von etwa einem Viertel; wenn man nur die Trockensubstanz betrachtet, sind es weniger als 20%. Beim Getreide liegt der Unterschied etwa bei 15%. Wir müssten den Boden generell sinnvoller nutzen. Auf die Schweinehaltung könnten wir mehr oder weniger verzichten. Wir wissen ja bereits aus der Bibel, dass Schweinefleisch kein sinnvolles Nahrungsmittel ist.
Wenn wir die Energiebilanz des Biolandbaus betrachten, sieht die Rechnung nochmals anders aus. Der Energieeinsatz ist bedeutend geringer als beim konventionellen Landbau.

Kommen wir zum Schluss noch auf den Garten zu sprechen. Entspricht der biologische Gartenbau der biologischen Landwirtschaft?
Im Garten kann man zum Beispiel leichter Mischkulturen einsetzen, die Pflanzen also so gruppieren, dass sie einander beim Gedeihen unterstützen. Aber am besten nehmen wir bei dieser Frage die Spezialistin, meine Frau, dazu.

Traudi Daepp: Weil man den Aufwand scheut, hat man auch im Garten versucht, mit Gift nachzuhelfen. Dieser Gifteinsatz kommt aber irgendwann wieder zurück und landet unter Umständen sogar auf unserm Teller.
Die Grundidee ist beim Gartenbau die gleiche wie in der Landwirtschaft: Wenn eine Pflanze nicht künstlich «getrieben» wird, hat sie eine andere Zellen-Struktur, die mehr ihrer Natur entspricht. Sie ist widerstandsfähiger, geschmackvoller und nahrhafter. Deshalb lohnt sich der Aufwand beim Jäten. Auch im Garten können wir mit den Lebewesen im Boden zusammenarbeiten, wenn nötig Biodünger verwenden, Schädlinge mit natürlichen Mitteln bekämpfen und genetisch widerstandsfähige Sorten verwenden.

Peter Daepp: Der Boden ist uns – letztlich von Gott – zur Verfügung gestellt worden. Wir sollten ihn so weiter-
geben, dass er auch für unsere Nachkommen noch fruchtbar ist. Deshalb ist der sorgfältige Umgang mit
dem Boden – im Grossen und im Kleinen – ein absolutes Muss.

 

Peter Daepp, Jahrgang 1935, hat im Jahr 1960 den Hof seines Vaters übernommen. 1971 stellte er auf Biolandbau um. Später unterrichtete er diese Anbauweise in Portugal und Rumänien sowie an diversen landwirtschaft-lichen Schulen. Seit seiner Pensionierung unterstützt er seinen Sohn, der den Biobetrieb weiterführt.Traudi Daepp, Jahrgang 1936, ist seit 54 Jahren mit Peter verheiratet. Die beiden haben fünf Kinder grossgezogen. Sie hat sich auf den biologischen Gartenbau spezialisiert und ist als Töpferin tätig.Die beiden engagieren sich in der reformierten Kirche Oberdiessbach. Sie haben das Motto des biologischen Landbaus zur eigenen Haltung gemacht: «Gesunder Boden, gesunde Pflanzen, gesunde Tiere, gesunde Menschen.»

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