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55 Gründe, etwas zu ändern

Hanspeter Schmutz Wir sind sehr kreativ, wenn es darum geht, herauszufinden, warum etwas nicht funktioniert. Wie wäre es, wenn wir versuchten, unsere Kreativität anders zu investieren? Nämlich in die Frage, was wir dazu beitragen könnten, dass etwas funktioniert?

Die folgenden «55 Gründe, nichts zu ändern1», sind eine kleine Übung dazu. Die meisten Einwände haben vermutlich ihre Berechtigung. Nehmen wir sie als Anstoss, kreativ zu werden und zu fragen: «Wenn das so ist, was kann ich (was können wir) tun, um dieses Hindernis zu überwinden?»

55 Gründe, nichts zu ändern – als Anstoss zur Veränderung
•    Ich bin nicht sicher, ob das meinem Chef gefällt.

  • Dann frag ihn doch mal.

•    Das ist viel zu ehrgeizig.

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•    Dazu fehlen uns die Voraussetzungen.

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•    Das ist unrealistisch.

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•    Das wird zu teuer.

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•    Wir geraten damit in die Schusslinie.

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•    Mich hat bisher niemand (dazu) gefragt/befragt.

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•    Wir haben (im Augenblick) kein Budget dafür.

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•    Mir fehlt die Entscheidungskompetenz.

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•    Das können wir nicht alleine ent-   scheiden.

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•    Dafür ist jemand anders verant-wortlich.

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•    Das funktioniert (doch) nie.

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•    Das ist nicht mein Problem.

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•    Das dauert viel zu lange.

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•    Das ist hoffnungslos.

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•    Wir können diese Chance gar nicht nutzen.

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•    Das Tagesgeschäft geht vor.

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•    Darüber müssen wir noch eingehender nachdenken.

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•    Das ist (viel) zu kompliziert.

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•    Was bringt (uns) das?

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•    Dafür bekommen wir keine Unter-  stützung.

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•    Das ist zu radikal.

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•    Das ist zu politisch.

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•    Wir haben noch keinen Konsens.

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•    Das widerspricht der Unterneh- menslinie.

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•    Wir sind zu vielschichtig organi-siert.

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•    So wie wir es jetzt machen, ist es   doch ok.

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•    Das ist gar nicht zu bewältigen.

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•    Das ist gar nicht unsere Aufgabe.

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•    Das scheitert an der Bürokratie.

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•    Uns fehlen die Leute.

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•    Das haben wir schon ausprobiert.

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•    Das verstösst gegen die Tradition.

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•    Das sollen erst einmal andere ver-suchen.

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•    Wir sollten doch nicht den Vorreiter spielen.

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•    Auf uns hört ja doch keiner.

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•    Das fällt der Sparpolitik zum Opfer.

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•    Das ist nur eine Modeerscheinung.

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•    Wir haben nicht genügend Zeit.

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•    Wir warten auf eine Richtlinie.

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•    Das können wir nicht.

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•    Uns fehlt ein eindeutiges Mandat.

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•    Für diese Abteilung passt das gar nicht.

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•    Vielleicht funktioniert es, vielleicht auch nicht.

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•    Wir können doch nicht gegen den Strom schwimmen.

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•    So etwas haben wir noch nie getan.

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•    Damit sollten sich zuerst die Fach-leute befassen.

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•    Dazu hat (doch) keiner den Mut.

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•    Ich bin ja sehr dafür, aber ...

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•    Wer will diese Veränderung (denn) wirklich?

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•    Am Ende wird doch alles beim Alten bleiben.

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•    Das ist alles viel zu visionär.

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•    Dafür müssen erst die Rahmen- bedingungen geschaffen werden.

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•    Damit beschäftigen sich schon andere.

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•    Das ist viel zu wenig praxisbezogen.

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1  Quelle: Advokatur, Notariat Lemann, Walz & Partner, Bern, Rechtsbrief November 2011


Hanspeter Schmutz ist Publizist und Leiter des Instituts INSIST. 

hanspeter.schmutz@STOP-SPAM.insist.ch

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