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Transformation

Vor Ort den Unterschied ausmachen

Hanspeter Schmutz Das Institut INSIST hat sein Seminar- und Coachingangebot für Kirchgemeinden, Freikirchen und christliche Gruppen optimiert. Es soll Christen helfen, das «Christsein vor Ort» gezielt und wirksam zu leben.

Christen machen einen Unterschied, so wird oft gesagt. Was ist zu tun, damit dieser Unterschied mehr ist als ein Schlagwort und sich nicht nur auf punktuelle Aktionen beschränkt?

Strategien für die Umsetzung
Bei dieser Frage setzt das neue Strategieseminar an. Die Teilnehmenden erkennen im Verlauf des Tagesseminars, wie sie vorgehen können, um als (Frei)Kirche ihre Umgebung – das Dorf oder das Stadtquartier – mittelfristig zu verändern und zu entwickeln und wie der persönliche Beitrag dazu aussehen könnte.
Mit diesem Strategieseminar werden die zwanzigjährigen Erfahrungen mit dem WDRS-Ansatz der «Werte-orientierten Dorf-, Regional- und Stadtentwicklung» für (Frei)Kirchen fruchtbar gemacht und mit der lokalen Situation verbunden. Das Strategieseminar ist als Tagesseminar gestaltet; ein wichtiger Bestandteil sind zudem zwei Abende mit einer Vor- und Nachbereitung.
Für einige (Frei)Kirchen ist die Thematik der werteorientierten Ortsentwicklung noch fremd. Für sie bietet das Institut INSIST wie bisher Motivations- und Grundlagenseminare an (in der Regel 1 Abend), die sich an den Fragen des lokalen Veranstalters orientieren1.

Hintergründe
Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Überlegungen zur werteorientierten Dorf-, Regional- und Stadtentwicklung (WDRS) waren die Erfahrungen im oberösterreichischen Dorf Steinbach an der Steyr. Nach einem sozialen und wirtschaftlichen Niedergang ergriffen einige Schlüsselpersonen unter der Leitung des Bürgermeisters ab 1986 die Initiative: Sie bauten ihr Dorf und ihre Dorfgemeinschaft nach einem werteorientierten Ansatz neu auf.
In den letzten Jahren wurden diese Erfahrungen vom Institut INSIST auf die politische und kirchliche Situation in der Schweiz übertragen.
Der entsprechende Denkansatz2 orientiert sich an der WDRS-Pyramide. In diesem dreistufigen Modell werden die sieben WDRS-Grundwerte Gemeinschaft, Liebe und Wahrheit, Gerechtigkeit und Gleichheit sowie Leben und Freiheit durch eine entsprechende Kultur des Umgangs miteinander und gemäss den lokalen Bedürfnissen in eine politische
Strategie übersetzt. Die Entwicklung folgt dann gemäss den sieben WDRS-Prinzipien: bewusste Werteorientierung, Förderung der Mitbeteiligung, gründliche Ist- und Soll-Analyse, formulierte Vision, konsequente Vernetzungen, das Schliessen von Kreisläufen und Prinzip der Nähe.

Die eigene politische Gemeinde untersuchen
Seit rund zwei Jahren stellt das Institut INSIST Bürgerinnen und Bürgern und/oder politischen Gremien ein Dossier und eine Checkliste mit 97 Indikatoren3 zur Verfügung, die helfen, das Mass der Werteorientierung in der eigenen politischen Gemeinde festzustellen. Das Dossier enthält zudem grundsätzliche Überlegungen und illustriert den Prozess der werteorientierten Gemeindeentwicklung mit Beispielen aus der Praxis.

Vernetzung mit Gleichgesinnten
Wenn Christen den Unterschied ausmachen: Was ist dann mit allen, die mit dem Glauben wenig bis nichts am Hut haben, sich aber gerne in ihrer politischen Gemeinde engagieren? Sie sind die logischen Partner von werteorientierten Gemeindeentwicklungen. Mit ihnen gilt es, ins Gespräch zu kommen und gemeinsame Strategien zu entwickeln.
Kurz: Der WDRS-Ansatz hilft, heilsame Strukturen zu schaffen oder zu stärken, statt über bösartige Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu schimpfen. Ganz gemäss dem Motto: «Es ist besser, ein Licht anzuzünden, statt die Dunkelheit zu beklagen.»

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www.dorfentwicklung.ch


1  Alle Angebote auf einen Blick: www.insist.ch/christsein-vor-ort.html
2  siehe: Dossier zum WDRS-Gemeindebarometer unter www.dorfentwicklung.ch/werteorientierter-gemeindebarometer/dossier-zum-
gemeindebarometer.html

3  dito

 

Hanspeter Schmutz ist Publizist und Leiter des Instituts INSIST

hanspeter.schmutz@STOP-SPAM.insist.ch  

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